| Webspinnen | Dieser Text beschreibt Webspinnen. Der untere Text beinhaltet die Webspinnen Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Webspinnen Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Webspinnen fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Webspinnen möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Webspinnen Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Webspinnen beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Webspinnen. Fragen zu dem Thema Webspinnen können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Webspinnen ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit der Tiergruppe der Webspinnen. Für ab und zu ähnlich genannte Suchprogramme des Internet siehe Webcrawler.
| Webspinnen
|
Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus)
|
| Systematik
|
|
|
| Unterordnungen
|
- Gliederspinnen (Mesothelae)
- Vogelspinnenartige (Mygalomorphae)
- Echte Webspinnen (Araneomorphae)
|
Die Webspinnen (Araneae), häufig auch als echte Spinnen genannt, sind die bekannteste Ordnung der Spinnentiere (Arachnida), einer Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda). Mit etwa 34 Tausend Arten stellen sie zugleich neben den Milben (Acari) die artenreichste Ordnung der Spinnentiere dar.
Buch-Tipp: Belgische Riesen. 2 CDs unglaublich lustig Ich habe mir das Buch in dem Urlaub gekauft, weil mich die Titelseite sehr angesprochen hat. Hab angefangen zu lesen und mir war nach ein paar Seiten klar, dass es sich um ein superlustiges Buch handelt. Es ist einfach herrlich einen Umzug in ein anderes Haus aus Kindersicht zu sehen. Ich kann es ca. weiterempfehlen und es ist auch... |
Buch-Tipp: Das "Stehauf -"Weibchen. Ich gab niemals auf Ein aufregendes Leben spannend zu lesen Meine Tochter hat mir das Buch zu lesen gegeben, weil ich "wahre" Geschichten liebe. Sofia Vonschönows Leben hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Sie beschreibt eine Zeit, die ich selbst miterlebt habe, und sie beschreibt sie spannend, in einer sehr schönen Sprache. Danke für dieses... |
| |
Webspinnen haben acht Beine, in dem Gegensatz z. B. zu den Insekten (Insecta), die ca. sechs Beine haben. Kopf und Brust sind bei ihnen zu einem Stück, dem so genannten Prosoma (Cephalothorax) verschmolzen. Darauf folgt der ungegliederte, gestielte und stark hervortretende Hinterleib (Opisthosoma).
Die vorderen Gliedmaßen des Kopfes, die großen Kieferklauen (Cheliceren), dienen als Kiefer zu dem Ergreifen der Beutetiere. Sie enden mit einer, wie die Klinge eines Taschenmessers, einschlagbaren Klaue , an deren Spitze der Ausführungsgang einer Giftdrüse mündet. Das Gift fließt in die durch die Klaue geschlagene Wunde und tötet kleinere Beutetiere fast augenblicklich. Auch die beiden anderen Kopfgliedmaßen, die Kiefertaster (Pedipalpen), haben in dem allgemeinen einen ähnlichen Bau und eine ähnliche Verwendung. Als Unterkiefer tragen sie einen mehrgliedrigen Taster, beim Weibchen von der Form eines verkürzten Beins, beim Männchen mit aufgetriebenem, als Begattungsorgan dienendem Endglied. Es folgen dann am Prosoma vier Paar Laufbeine. Diese Beine bestehen aus je sechs oder sieben Gliedern. Die meist langen, bei den einzelnen Gattungen sehr verschieden gebauten Beinpaare enden mit zwei kammartig gezahnten Krallen, häufig noch mit kleiner unpaarer Afterkralle oder einem Büschel gefiederter Haare.
Der Hinterleib ist rundlich und durch einen dünnen Stiel (Petiolus, gebildet aus dem ersten Hinterleibssegment) mit dem Prosoma verbunden. Er trägt keine Beine. An seiner Bauchseite liegt die Geschlechtsöffnung, und seitlich von ihr befinden sich die beiden Stigmen (Spaltöffnungen) der so genannten Lungensäckchen, öfters auch noch ein zweites Stigmenpaar. Den After umgeben am Ende des Hinterleibs vier oder sechs Spinnwarzen , aus denen die Absonderung der Spinndrüsen hervortritt. Letztere sind birnförmige, zylindrische oder gelappte Schläuche. Ihr proteinhaltiges Sekret gelangt durch Hunderte feiner Röhrchen nach außen, erhärtet an der Luft schnell zu einem Spinnfaden und wird unter Mithilfe der Fußklauen zum bekannten Gespinst verwebt.
Buch-Tipp: Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen. empfehlenswert - hörenswert Das Buch hat mir sehr gut gefallen;
Es ist sehr ernst, mitnehmend und ergreifend!
Für Kinder das richtige;
Mir ist ganz klar und deutlich geworden, daß Kinder anders hören als die erwachsenen Menschen; die Sprache der Kinder ist eine andere; einfacher; verständlicher; man kann sich daran nicht genug erinnern, daß... |
| |
Das Nervensystem besteht aus dem Gehirn und einer Brustganglienmasse. Die Augen sind unbeweglich und befinden sich auf der Oberseite des Prosoma. Hinter dem Stirnrand stehen acht, seltener sechs kleine Punktaugen in einer nach den Gattungen und Arten verschiedenen Anordnung. Zu den Sinnesorganen gehört das lyriforme Organ.
Der Darmkanal läuft relativ geradlinig vom Mund zu dem After. Er ist in die Speiseröhre, den Magen mit fünf Paar Blindschläuchen und den Darm untergliedert. In den Darm münden die Lebergänge und zwei verästelte Harnkanäle. Der Lebersaft wirkt ähnlich dem der Bauchspeicheldrüse der höheren Wirbeltiere.
Die Atmungsorgane sind meist eigentümliche so genannte Fächertracheen oder Tracheenlungen , auch Lungensäckchen genannt. Aber es finden sich außerdem auch noch gewöhnliche Tracheen, in welche die Luft durch Luftlöcher (Stigmen ) eintritt.
Das Herz liegt gewöhnlich als mehrkammeriges Rückengefäß in dem Hinterleib. Es besitzt seitliche Spaltöffnungen zu dem Eintritt des Bluts und häufig Arterienstämme am vorderen und hinteren Ende. Das Blut fließt aus einem pulsierenden, in dem Hinterleib gelegenen Rückengefäß durch Arterien zu den Gliedmaßen und zu dem Kopf, umspült zurückkehrend die Lungensäckchen und tritt durch drei Paar seitliche Spaltöffnungenins Rückengefäß zurück.
Buch-Tipp: Der schwarze Grat Fesselnder und tabuloser Roman über die Lebensgeschichte eines schwäbischen Mittelstandsunternehmen Dieses Buch fällt etwas aus dem Rahmen dessen, was wir bisher in unserem Literatur-Kompass vorgestellt haben. Denn es handelt sich um einen Roman, nicht um ein Sachbuch - jedenfalls keines in dem strengen Sinne.
Es geht um die Lebensgeschichte eines... |
Fortpflanzung und Entwicklung | |
Webspinnen sind getrenntgeschlechtlich. Die Männchen, häufig durch äußere Merkmale erkennbar und kleiner als die Weibchen, haben einen Hinterleib von kleinerem Umfang als die Weibchen und besitzen paarige Hodenschläuche, aber in der Regel keine eigenen Begattungsorgane, so dass mitunter so entfernt gelegene Gliedmaßen wie die Kiefertaster die Übertragung der Spermien auf das Weibchen übernehmen. Das verdickte Endglied der Kiefertaster ist dazu löffelförmig ausgehöhlt und enthält einen spiralig gebogenen Faden nebst hervorstreckbaren Anhängen. Bei der Begattung füllt das Männchen dieses Glied mit Spermien und führt es in die weibliche Geschlechtsöffnung ein, wo sich ein besonderes Behältnis zur Aufbewahrung der Spermien (die Samentasche) befindet. Die Weibchen besitzen unpaare oder paarige Eierstöcke, deren Eileiter meist gemeinschaftlich am Anfang des Hinterleibs ausmünden. Zuweilen leben beide Geschlechter friedlich nebeneinander in benachbarten Gespinsten oder selbst eine Zeit lang imselben Gespinst; in anderen Fällen stellt das stärkere Weibchen dem schwächeren Männchen wie jedem anderen Beutetier nach und selbst bei der Begattung ist das Männchen gefährdet, dem Weibchen als Beutetier zu dienen.
Bei Webspinnen ist das Verhalten des männlichen Tieres wichtig für eine erfolgreiche Befruchtung des weiblichen: Wenn das Männchen nicht das artspezifische Ritual einhält, kann es vom Weibchen nicht als Geschlechtspartner erkannt werden und wird nicht selten Opfer desselben (Kannibalismus).
Alle Webspinnen legen Eier. Die Entwicklung in dem Ei ist insofern interessant, als der Embryo eine Zeitlang einen deutlich aus zehn bis zwölf Segmenten bestehenden Hinterleib besitzt, an dem sich auch die Anlagen von Gliedmaßen zeigen, die aber in dem weiteren Verlauf samt der Gliederung wieder verschwinden. Die Weibchen tragen die Jungen häufig in besonderen Gespinsten bis zu ihrem Ausschlüpfen in einem Eikokon mit sich herum. Die ausschlüpfenden Jungen erleiden keine Metamorphose, haben also meist schon die Form der ausgewachsenen Tiere, bleiben aber bis nach der ersten Häutung in dem Gespinst der Eihüllen.
Junge Webspinnen verschiedener Arten erzeugen in dem Herbst lange Fäden (siehe Altweibersommer), mittels welcher sie sich hoch in die Luft erheben, um sich an andere Orte tragen zu lassen.
Die Lebensdauer der Webspinnen ist nicht wie bei den Insekten beschränkt; Weibchen häuten sich auch als erwachsene Tiere noch in bestimmten Zeiträumen und sind wiederholt fortpflanzungsfähig. Sie besitzen ein zähes Leben, so dass manche monatelang ohne Nahrung existieren können. Ihre Regenerationsfähigkeit ist enorm. Verlorene Gliedmaßen können z.B. wieder ersetzt werden.
Buch-Tipp: Dicker Mann im Meer Tiefen der Seele 12 Geschichten sind es, in denen Burkhard Spinnen die Kopfwelt des jeweiligen Protagonisten mit der Realität kollidieren lässt. Dazu braucht es nicht viel. Nach Cechovscher Manier wird der Leser über Vergangenheit und vorherige, auch wichtige Erlebnisse in Unkenntnis gelassen, er erfährt ca. eine kurze Episode der Zweisamkeit.... |
Lebensweise der Webspinnen |
Eine Kreuzspinne spinnt ihre Beute ein
Webspinnen leben räuberisch und ernähren sich meist von erbeuteten anderen Gliedertieren, besonders Insekten, die sie aussaugen. Hierzu werden die Beutetiere zunächst mit einem enzymhaltigen Verdauungssaft aufgelöst, welchen die Spinne in ihr getötetes Opfer einbringt (siehe extraintestinale Verdauung). Viele Spinnenarten bauen Netze, um ihre Beute einzufangen. Die Gespinste weichen bei den verschiedenen Gattungen in dem Aussehen stark voneinander ab. Häufig halten sich die Spinnen in der Nähe der Netze in röhren- oder trichterartigen Verstecken auf. Es gibt aber auch viele Spinnen, die vagabundieren und ihre Beute in dem Lauf oder Sprung überfallen.
Fast sämtliche Webspinnen sind Landtiere, die sich am Tage häufig verborgen halten und ca. in der Dämmerung oder nachts aktiv sind. Sie sind über den ganzen Erdkreis verbreitet, doch finden sich in den heißeren Zonen die meisten und größten Arten. Die einzige Spinnenart, welche in dem Wasser lebt, ist die Wasserspinne (Argyroneta aquatica). Allerdings gibt es eine Reihe von Arten, die auf der Wasseroberfläche jagen.
Buch-Tipp: Die kleine Spinne spinnt und schweigt. Ein Tastbilderbuch (Bilderbücher) Ein wunderschönes Buch Meine Tochter ist 10 Monate alt und liebt dieses Buch! Die Tiere sind schön illustriert. Sie schaut sie sich lange an, und man kann anhand der Texte die Tiergeräusche gut nachahmen. Der Text ist auch kurz genug, daß er das Kind nicht langweilt. Die Geschichte selbst ist wunderschön und beruhigend zur Nacht. |
Systematik der Webspinnen |
Grammastola rosea aus Chile
Die Arten der Webspinnen werden aktuell in 105 Familien aufgeteilt, wobei die Einteilung vor allem aufgrund der Form und Größe der Spinndrüsen, der Anordnung der Augen, dem Bau der Cheliceren und der Pedipalpen sowie dem Vorhandensein eines Cribellum erfolgt. Auf diese Weise ergeben sich drei als Unterordnungen eingestufte Gruppen:
- Webspinnen
- Unterordnung Gliederspinnen (Mesothelae)
- Opisthothelae
- Unterordnung Vogelspinnenartige (Orthognatha)
- Unterordnung Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Fossile Arten finden sich z. B. in Bernstein eingeschlossen vor. Ein bekannter ausgestorbener Vertreter der Spinnen ist die Megarachne.
Die weitere Unterteilung der Gruppen wird in den jeweiligen Beschreibungen angesprochen.
Buch-Tipp: Die spinnen, die Deutschen Ca. die Deutschen sind deutscher als deutsch Thomas Baumann beschreibt die Deutschen - oder besser DEN Deutschen - oder muss es korrekt den/die Deutsche(n) heißen (?) - in einer Art, in der man die "Teutschen" eben ca. beschreiben kann: zynisch, direkt und so wie sie nun mal sind: spießig, bürokratisch, launisch, humorlos und in den Augen unserer... |
| |
Das Gift einiger Webspinnen ist auch für Menschen nicht ungefährlich. Einige Vertreter der Gattung Latrodectus wie beispielsweise die in Nord- und Südamerika beheimatete Schwarze Witwe (L. mactans) oder die australische Red Back Spider (L. hasselti) besitzen starke Gifte, so dass deren Biss unter Umständen auch für Menschen lebensgefährlich werden kann. Als wahrscheinlich giftigste Spinne gilt die in Australien in der Region um Sydney beheimatete Funnel Web Spider Atrax robustus. Früher kam es bei der Einfuhr von Südfrüchten auch gelegentlich zu Bissunfällen durch Bananenspinnen (Phoneutria spec.), da die Früchte heute vor dem Export meist mit Insektiziden begast werden, ist das selten geworden.
Europäische Webspinnen wie die Kreuzspinne (Diadematus spec.), die in vielen Häusern und Kellern beheimatete, häufig mit dem Weberknecht verwechselte Zitterspinne oder die italienische Tarantel (Lycosa tarantula) dagegen sind harmlos. Ca. wenige in Deutschland beheimatete Spinnen sind aufgrund ihrer Größe überhaupt in der Lage, die menschliche Haut zu durchdringen. Die einzige heimische Spinne, deren Biss eine gewisse medizinische Relevanz vergleichbar der eines Wespenstiches haben kann, ist der Dornfinger (Cheiracanthium punctorium).
Die Angst vor Spinnen bezeichnet man Arachnophobie.
Siehe auch: Spinne des Jahres, Portal Lebewesen, Spinnenpapier
Buch-Tipp: Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. Und Süßwasserkrebse, Asseln, Tausendfüßer Gute Einführung in die vor allem Mitteuropäische Spinnenfauna Ich finde diesen Band sehr gelungen. Aus eigener Erfahrung mit der Haltung von Spinnen habe ich schon einiges Lesematerial aufgenommen. Dieses finde ich doch wirklich gut. Natürlich kann vielleicht nicht jede seltene Art beschrieben werden und sicherlich ist es vielleicht nicht zu... |
Weiteres zu dem Artikel Webspinnen |
| Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | After, Gegensatz, Rf, Unterkiefer, Unterordnung | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Webspinnen' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Webspinnen Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Webspinnen' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Webspinnen' und 'Webspinnen' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Webspinnen' Beschreibung entsprechen.
|
|
· Diese Seite wurde bisher 6.853 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 08:44:51 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 19:27, 25. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|